Bin sehr zufrieden als ich heute auf die Waage steige - 1,8 Kilo weniger, wie Ihr am Screenshot meiner hCG-App sehen könnt. 

 Der heutige Tag wird nicht so einfach sein, da wir eine 6 stündige Autofahrt vor uns haben. Zum Glück habe ich noch die Bulletten vom ersten Tag, die ich gut mitnehmen kann. Dazu passt ein Gurkensalat, den ich in einer Tupperware mitnehme. Einfach die Gurkenscheiben hobeln, mit 1 TL Balsamicoessig, Salz und Pfeffer mischen. 

 

Weil Übersäuerung ein so wichtiges Thema, gerade auch während der Diät und überhaupt ist, hier etwas ausführlicher, ein paar Infos:

Übersäuerung beginnt oft schleichend mit kleinen Unpässlichkeiten, die sich aber im Laufe der Zeit in wahre Zeitbomben verwandeln können. Die Gründe für eine Übersäuerung sind vielfältig: belastete Lebensmittel, zuviel und einseitige Ernährung mit viel Fast Food, zu viel Zucker, Kaffee, Weizen, Alkohol, zu viel Stress, Schlafmangel, Medikamente, aluminiumhaltige Deos, Umweltgifte oder zu wenig Antioxidantien. Überschüssige Säuren haben im Körper eine fatale Wirkung. Sie stoppen den Abbau von Fett und Kohlenhydraten, blockieren die Fettzellen und bremsen die Fettverbrennung. Eine weitere Folge der Übersäuerung ist ein ständiges Hungergefühl. Ein Teufelskreislauf, den keiner braucht!

 Ein weiteres Problem besteht darin, dass sich Symptome nur schleichend einstellen. Anfangs fühlt man sich »nur« ein wenig schlapp, müde und antriebslos. Im Laufe der Zeit kommen dann die verschiedensten Befindlichkeitsstörungen dazu wie Kopfschmerzen, Haarausfall, Muskelverspannungen, saures Aufstoßen, Blähungen, Verdauungsprobleme, langsamer Stoffwechsel mit Gewichtszunahme und nach Diäten der gefürchtete Jo-Jo-Effekt. Im Bindegewebe zeigt sich die Übersäuerung als Cellulite. Der Körper lagert aber auch Schlacken in den Gelenken ab, die zu Arthritis und Arthrose führen. Der Körper verschlackt immer mehr, bis er sich regelrecht selbst vergiftet. 

 Wie erkenne ich, dass ich übersäuert bin? 

Holt Euch in der Apotheke pH-Teststreifen. Der Teststreifen wird gleich morgens nach dem Aufstehen und abends in den Mittelstrahl des Urins gehalten. Dabei verfärbt sich das Indikatorpapier von hellgelb (sauer) bis dunkelblau (basisch). Ein Wert unter 7 steht für Säure, ein Wert über 7 für Base. Ist er gleich 7, spricht man von einem neutralen pH-Wert.

Was kann ich tun, um wieder einen ausgeglichenen Säure-Basen- Haushalt zu erreichen? 

Ich empfehle Euch, einige Zeit 70 % basische und nur 30 % säurehaltige Lebensmittel zu essen. Basische Lebensmittel sind z. B. alle Arten von Gemüse, Salate, Kräuter, Obst, pflanzlicher Proteinshake, Basentee und nach der Diät auch ungeschwefelte Trockenfrüchte, Samen und Nüsse, Vollkorn-Dinkel und Kartoffeln.  Generell sollte man auf Säurebildner wie Zucker, Limonaden und Weißmehl verzichten. Fleisch, Wurst, Käse, Kaffee, Alkohol nur in Maßen. Soja ist keine Alternative, da es den Hormonhaushalt stört.
Unterstützen kann man den Körper mit Basenkapseln oder Pulver. Eine günstige und dennoch wirkungsvolle Methode, um Säureschlacken loszuwerden, ist die Anwendung von Natron (NaHCO3), auch bekannt unter folgenden Bezeichnungen: Natriumhydrogencarbonat, Kaiser Natron, Natriumbikarbonat. Natronwasser ist mild alkalisch und sorgt im Blut für einen basischen Puffer. So können Abfallstoffe und Säuren neutralisiert und eliminiert werden. Dazu 1 TL Natron in 200 ml Wasser (Zimmertemperatur) auflösen und 15 bis 30 Minuten vor dem Essen trinken. Bitte nur Wasser verwenden und keine sauren Flüssigkeiten wie Säfte. Und nie nach dem Essen trinken, da sonst die sauren Magensäfte neutralisiert werden und die Verdauungskraft eingeschränkt wird. Dies könnt Ihr auch bereits während der Diät machen. Basenbäder, ein-bis zweimal in der Woche helfen zusätzlich, die Schlacken aus dem Körper auszuleiten. Sehr empfehlenswert sind auch Sauna und Dampfbad. 

Getränketipp  : Gebt ein paar Scheiben Orange und Zitrone in eine große Karaffe, fügt ein paar Ingwerscheiben und etwas Cayennepfeffer dazu und füllt das Ganze mit stillem Wasser auf. Dieses Getränk unterstützt Euch bei der Entgiftung und regt den Stoffwechsel und den Darm an. Möglichst zwischen den Mahlzeiten oder eine halbe Stunde vor dem Essen größere Mengen trinken. Das hemmt Heißhungergefühle und verwässert die Verdauungssäfte während des Essens nicht. 

 

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